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Archive for the ‘Natur’ Category

Heute war ein durchaus sonniger, freundlicher Herbsttag,
da fühlte es sich noch nach Sommer an, was ich mag.
Aber ich weiß, es werden andere Tage kommen,
da kann man sich nicht mehr im goldenen Licht sonnen,
regnerische Tage. Tage, an denen man sich kuscheln will
in einen Wollpulli oder eine Fleecedecke, behütet und still
einen heißen Tee trinkt, ein gutes Buch oder mehrere liest,
sich geborgen und erwärmt fühlt, auch wenn man mal niest,
während draußen der Wind heult und stets die Regentropfen
vom Wind getragen, fliegend, landend, fröhlich ans Fenster klopfen,
und uns, wenn wir zuhören, eine Botschaft überbringen wollen,
nämlich, dass wir auch an grauen Tagen nicht traurig sein sollen,
dass wir es genießen sollen, Wohlbehagen im Kerzenschein,
da kann die Seele Ruhe tanken und so soll es ja auch sein.

Trenner mit warmen Farben und Glitter

Wenn ich an den Herbst denke, denke ich an bunte Blätter. Aber Lady Gaia (Mutter Natur) geizt nicht, sie beschert uns zuweilen schon vor dem Herbst einen Farbenrausch, zum einen mit Blumen und Blüten, zum anderen auch mit bunten Blättern, wie hier – ein Schnappschuss aus dem Garten Eden:

Bunte Blätter im Sommer

Wenn ich an den Herbst denke, denke ich an melancholische Musik, an die E-Gitarre, eine Orgel, Streicher,… dann denke ich an diesen selbstgemachten Song über eine unerwiderte Liebe, denn darin gibt es sehr schöne Passagen mit diesen Instrumenten…

A long Way - Ein langer Weg

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Aus dem Film „The Core – Der innere Kern“ ein Zitat von „Dr. Conrad Zimsky“:

For here, in the great unknowable, man can come to know the most important thing of all – himself

Er steckt gerade im Erdkern fest und sieht seinem Tod ins Auge. In der deutschen Version des Films sagt er:

Hier in diesem Großen, unendlich Unerfassbaren, kann ein Mensch das Allerwichtigste erkennen, das ihm bisher verborgen blieb – sich selbst.

Wenn ein Mensch dem Tod ins Auge blickt, bekommt er ein tiefes Verständnis für alles, was zum Leben gehört. Und so auch für sich selbst. Er erkennt, dass er viel mehr ist, als nur das, was man mit den Augen sehen kann, er erkennt seine weise Seele, dass dies sein Leben nicht das einzige war, und es womöglich nicht das Letzte ist. Er erkennt aber auch die Chancen, die er in diesem Leben ungenutzt ließ. Soviele Menschen verspüren große Reue, wenn sie auf dem Sterbebett liegen. Sie fühlen, sie hätten ihre Zeit in Liebe verbringen können und soviel Freude und Dankbarkeit empfinden können, dass es sich nicht Worten beschreiben lässt, so wie ich das jetzt fühle. Aber das soll auf keinen Fall ein Vorwurf sein, oder ein „mich aufblustern“, ich weiß von mir selbst, es braucht seine Zeit, man muss Lernen, und oft schafft mans nicht ohne Hilfe.

Ich habe Hilfe und ich bin unendlich dankbar. Ich fühle jetzt, ich bin auf dem richtigen Weg…

Ich tu nichts, was nicht Andere schon vor mir taten,
doch ist es neu für mich, der blühende Seelengarten.
Ich tu nichts, was nicht schon Blumen tun auf Erden,
öffne mich, will zu Dankbarkeit, Freude und Liebe werden.

Zwei orangene Blumen

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Heute ist Sonntag. Eigentlich hätte ich gestern ein paar Erledigungen machen sollen, aber ich kam nicht dazu. Welch ein Glück, dass der Linzer Hauptbahnhof die Möglichkeit bietet, auch am Sonntag das Nötigste einzukaufen… und nicht nur das.

In der Trafik – ich bin ja nach wie vor eine Raucherin, auch wenn ich eine von den milden Sorten rauche (Casablanca white) – ich wollte mir gerade 2 Packerl besorgen, damit ich für die nächsten Tage gerüstet bin, da fallen mir neue schöne Feuerzeuge auf, schillernde Farben lila, türkis mit goldenen Symbolen, darauf.

Mein neues Feuerzeug

Mein neues Feuerzeug

Da ich besonders schöne Feuerzeuge sammle, kaufte ich mir eines mit einem stilisierten, goldenen Kreuz darauf. Der Ständer mit diesen farbenprächtigen Feuerspeiern mutete schon etwas – ich möchte es mal plump ausdrücken – „krass“ an, die Symbole reichten vom einen Ende des Spektrums an Glaubenssymbolen zum Anderen. Engelsflügel neben einem Teufel, Feuer neben einem Kreuz, Schönes neben Schrecklichem, güldene, filigrane Muster, handwerklich gut gemacht, eigentlich schön anzusehen, doch dazwischen ein schauerlicher Totenkopf.

Man sagt von uns Menschen, wir hätten keinen Glauben mehr, wir hätten uns verloren in einer Welt des Konsumrauschs. Haben wir wirklich den Glauben verloren? Kann das sein, wo uns doch so viele Symbole des Glaubens umgeben? Oder sind wir wirklich schon so abgestumpft, dass sie keinerlei Bedeutung mehr für uns haben, dass sie nur mehr ein Konsumgut sind, dass wir schnell mal kaufen?

Ich gebe zu, diese Welt mag kalt, grau, technologisiert, ja gar herzlos wirken. Eine Konsumgesellschaft, Technologieverliebt, von Kapitalismus und Machtgier regiert… gar aus dem Glauben geführt? Verbrauchte, kalte Welt? Tote, herzlose Seelen? Die in sich keinen Funken Glauben mehr tragen? Die so verloren sind? Nein, das glaube ich nicht, wir mögen vom Pfad abgekommen sein, aber wir sind immer noch Menschen. Solange ein Mensch ein Mensch ist, wird er immer Hoffnung und Glaube in seinem Herzen tragen, da bin ich mir ganz sicher.

Vielleicht ist das, was uns fehlt nicht der Glaube, sondern die menschliche Nähe. Es fühlt sich immer wie Brachland an, wenn man einsam ist, kalt, grau, tot. Wir sind nicht abgestumpft, wir sind sehr empfindsam, wir sind nicht tot, wir leben, wir sind nicht verloren, wir glauben. Gut, wir sind auf der Suche, das mag uns so wirken lassen, als wären wir im Geiste ganz woanders, wie weggetreten, ferngesteuert, Zombies. Wir sind auf der Suche… nach uns, nach einander, wir brauchen die Nähe, um uns nicht verloren zu fühlen. Es ist doch so, wie auf diesem Bild:

Rote Knospen

Jeder meint, sich selbst am Besten zu kennen. Die anderen sind für ihn ein Buch mit sieben Siegeln, eine Rose, die sich nicht öffnet, nur eine Knospe, kein Mensch, der nur neben ihr her lebt und nicht auf sie zu geht, weiß, was sich in ihr verbirgt. In ihr könnte sich der treueste, hoffnungsvollste Anhänger eines Glaubens befinden, ein Herz, das lebt. Das ist so ein bisschen unser Problem auf der Welt, wir leben nebeneinanderher, aber lernen uns oft nicht näher kennen. Da muss man sich ja alleine fühlen, da muss man sich ja verloren fühlen, wenn man umgeben von Unbekannten ist, wenn man um sich keinen Seelenverwandten hat. Und wenn wir uns erst näher kommen würden, uns öffnen würden, dann würden wir erkennen, dass wir alle uns Seelenverwandte sind.

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Gestern vor dem Schlafengehen habe ich mir den Film „Zwei Asse trumpfen auf“ mit Terence Hill und Bud Spencer angesehen. Dabei ist mir Eines außerst positiv aufgefallen, der englische Titel:

Who finds a friend, finds a treasure

Dem kann ich nur zustimmen. Wahre Freunde sind das Wertvollste das man haben kann, und auch wenn man nur einen solchen Freund hat, das reicht schon, zu zweit lebt es sich doppelt so schön, als alleine.

Zwei Tulpen

Diesmal kein philosophischer Wortschwall? Nein. Freundschaft ist dermaßen kostbar, dass mir die Worte fehlen, um mehr dazu zu sagen. Und ich denke, es sind der Worte genug, mehr muss dazu auch gar nicht gesagt werden. Ich betrACHTE meine Freundschaften und bin dankbar. Punkt.

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Das ist die Beschreibung für mein Wesen, so bin ich auch als Konflikttyp, ablenkend, Alles und Nichts ist wichtig. Wobei, eines ist mir sehr wichtig: Harmonie. Und wenn ich nicht weiß, wie ich reaigeren soll, dann eben ablenken, um nicht zu streiten. Menschen sind kompliziert. Ich auch. Ich bin gegensätzlicher als die stärksten Gegensätze dieser Welt, ich stehe mehr unter Spannung als eine Hochspannungsleitung. Ich bin der fleischgewordene Kontrast par excellence. So auch diese Rose:

Rosa Rose

Mit dem fast grauen, tot anmutenden Hintergrund und der lebendigen, sich entfaltenden Blüte, mit den Blättern fast in einer Nichtfarbe und der Rose im Vordergrund in fein schattierten Nuancen eines Grundtons, einer Farbe. Wie ich sagte, Kontrast par excellence. DAS ist Alles und Nichts, es ist Farbe und es ist keine Farbe, eben eine Nichtfarbe, es ist Leben und es ist Tod, es ist kalt und warm, es ist die perfekte Synthese, die perfekte Fusion, Verschmelzung vom anscheinbar Unvereinbaren. Und da wo zwei Welten aufeinanderprallen wird das Betrachten zum epischen Moment, als wohne man einer Planetenkollision bei. Kunst ist es, was die Natur hervorbringt, und die Fusion ist die Kunst eines Meisters, die Perfektion jenseits der Perfektion einer Rose an sich… und die ist schon ganz schön perfekt, nicht?

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Vorgestern war ich wieder bei meinen Eltern, in deren Garten, im Garten Eden. Wir haben Papas Namenstag nachgefeiert und ich kam wiedereinmal in den Genuss der schönen Blumen und der Natur, und ja, ich habe es genossen. Hier ein bildhafter Eindruck von der Schönheit, die einem dort erwartet:

Rosa Blume

Ich habe es vorgestern geknipst. Weitere Informationen zu diesem Bild findest du, wenn du weiterliest. Weitere Fotos vom Garten Eden werden folgen.

Hier übrigens die passende Musik:

Timeless - Gratis Musik - kostenlos und legal - Download - Music - free

Nun zurück zum eigentlichen Zweck meines Blogeintrags… Ich habe die Impressionen aus dem Garten Eden schon einmal in einer Art Kurzgeschichte zusammengefasst. Diese möchte ich nun vorstellen:

11. Juni 2012

Der Himmel, grau in grau, wolkenbehangen,
abwechselnd hell und dann mal wieder düster,
ein himmlisches Gemälde, eine flächendeckende Skulptur aus Wolken,
und da, sieh an, zwischendurch ein kleines Fleckchen Blau,
die Wolkendecke, so bauschig, aufgerissen,
das Blau, so kräftig, herausgeplatzt,
strahlendes Blau, das daran erinnert,
dass der Himmel eigentlich immer blau ist,
dass die Sonne eigentlich immer scheint,
sie ist immer da, nur sieht man sie manchmal nicht,
sie kommt nicht durch die Wolken durch, doch sie ist da,
jeden Tag Sonnenschein, obgleich der Himmel nicht danach aussieht,
ja ja, der Himmel, er ist scheinbar unentschlossen,
ob er es regnen lassen soll oder nicht,
leichtes Nieseln, ganz feine Tröpfchen, kaum zu spüren auf der Haut,
fast schon romantisch, so ein sanfter, feiner Sommerschauer,
nicht zu hören, wie sie fallen und am Grün landen, auf Blatt und Wiese,
doch ich höre Wasser plätschern, leise aber beständig,
beruhigend, entspannend, der Springbrunnen vom Nachbarn,
im liebevoll gestalteten Garten, gegenüber, jenseits der Büsche.

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