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Archive for the ‘Geschichten’ Category

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich seit dem ersten Tag dieses Blogs, dem 4. September keine weitere Geschichte mehr eingestellt habe, deshalb hole ich das heute nach. Es geht um das Aufbrechen zu neuen Ufern, vielleicht zu neuen Stränden. Da denke ich an den Sommer. Deshalb, bevor es mit der Geschichte losgeht, noch etwas Musik, um Sommerlaune zu tanken, bevor die manchmal melancholischen Herbsttage uns einholen. Noch ist ja Spätsommer, aber Sommerlaune lässt sich als MP3-Datei bequem lagern…

Summer Feeling

Jetzt zur Geschichte:

Es schien für lange Zeit zu funktionieren, die Unzufriedenheit zu ignorieren, mit einem Schein von dem auszukommen, was einst ein Leben sich nannte. Den Spielgefährten, den ich so lange kannte, den zweiten Baumeister, der zum Luftschlösser bauen dann fehlte, hat es aus dem Leben gerissen. Nicht dass ich den Gedanken gänzlich schmähte, weiterzumachen, da wo wir stehen geblieben sind, allein, weiter zu bauen, weiterhin zu vertrauen, dass das Schloss entstehen kann, setzt man setzt Stein auf Stein. Anfangs war ich zuversichtlich, motiviert, ja geradezu munter, doch ich merkte, kaum setzte ich den einen Stein, fiel der andere herunter.

Und nun, außer Trümmern ist vom einstmals so schönen Traum nichts über, aber dieser Traum, dieser Plan war mein Leben, ich kann nicht sagen „Schwamm drüber“. Ich stehe vor den Trümmern meines Lebens und vor mir gabelt sich ein Pfad, der eine führt zurück in den gewohnten Trab, der andere zu einem See mit einem Steg. Was passiert, wenn ich geh den bekannten, ungeliebten Weg? Und wenn ich spring ins kalte Wasser? Vor Angst könnt ich jetzt schon kaum sein nasser, ich bin schweißgebadet. Der Gedanke „Ich hab in meinem Leben nichts erreicht“ fühlt sich an, als wenn mir auch das letzte bisschen Kraft entweicht. Ich will nicht weitermachen, wie bisher, will nicht sinnlos dahin vegetieren, ich will mehr. Ich will wieder Träume haben, will mich an der Hoffnung Stärke laben. Ich will geben, was ich kann, ich spüre, das hab ich lange nicht mehr getan. Es geht darum, im Leben zu haben ein Ziel, einen Sinn, oder jemanden, für den ich eine Hilfe, von Wert bin, als dessen Stütze ich Alles gebe, er kann sich an mich lehnen. Und es geht auch ums Einsehen, ums Annehmen, zu akzeptieren, wer man ist und dass alle Dinge zueinander passen und darum, jeden Drang, sich zu verleugnen loszulassen.

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Vorgestern war ich wieder bei meinen Eltern, in deren Garten, im Garten Eden. Wir haben Papas Namenstag nachgefeiert und ich kam wiedereinmal in den Genuss der schönen Blumen und der Natur, und ja, ich habe es genossen. Hier ein bildhafter Eindruck von der Schönheit, die einem dort erwartet:

Rosa Blume

Ich habe es vorgestern geknipst. Weitere Informationen zu diesem Bild findest du, wenn du weiterliest. Weitere Fotos vom Garten Eden werden folgen.

Hier übrigens die passende Musik:

Timeless - Gratis Musik - kostenlos und legal - Download - Music - free

Nun zurück zum eigentlichen Zweck meines Blogeintrags… Ich habe die Impressionen aus dem Garten Eden schon einmal in einer Art Kurzgeschichte zusammengefasst. Diese möchte ich nun vorstellen:

11. Juni 2012

Der Himmel, grau in grau, wolkenbehangen,
abwechselnd hell und dann mal wieder düster,
ein himmlisches Gemälde, eine flächendeckende Skulptur aus Wolken,
und da, sieh an, zwischendurch ein kleines Fleckchen Blau,
die Wolkendecke, so bauschig, aufgerissen,
das Blau, so kräftig, herausgeplatzt,
strahlendes Blau, das daran erinnert,
dass der Himmel eigentlich immer blau ist,
dass die Sonne eigentlich immer scheint,
sie ist immer da, nur sieht man sie manchmal nicht,
sie kommt nicht durch die Wolken durch, doch sie ist da,
jeden Tag Sonnenschein, obgleich der Himmel nicht danach aussieht,
ja ja, der Himmel, er ist scheinbar unentschlossen,
ob er es regnen lassen soll oder nicht,
leichtes Nieseln, ganz feine Tröpfchen, kaum zu spüren auf der Haut,
fast schon romantisch, so ein sanfter, feiner Sommerschauer,
nicht zu hören, wie sie fallen und am Grün landen, auf Blatt und Wiese,
doch ich höre Wasser plätschern, leise aber beständig,
beruhigend, entspannend, der Springbrunnen vom Nachbarn,
im liebevoll gestalteten Garten, gegenüber, jenseits der Büsche.

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