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Posts Tagged ‘Angst’

Es mag uns Vieles erschüttern in diesen Tagen,
aber wahrlich Nichts, das wir nicht vertragen,
es mag, wie wenn Alles zusammenfällt sich muten an,
und doch Nichts, woraus ein weiser Mensch nicht lernen kann,
es mag wirken, als würde Alles über uns hereinbrechen,
und doch keine Dinge, die nicht wahre Worte sprechen,
die ein weiser Mensch nicht kann verwenden,
um neu anzufangen, wenn Anderes sich will beenden,
es gibt nie ein totales Ende, doch es ist ein Umbruch spürbar,
Dinge wandeln sich, Neues wird kommen fürwahr,
was jetzt passiert, mag scheinen wie ein Zusammenbruch,
doch es ist in Wahrheit viel mehr ein Segen, als ein Fluch,
es passiert so viel, es kommt bald die große Zeitenwende,
die Ära von Licht und Liebe, ein Neuanfang, kein jähes Ende,
doch vieles muss ändern sich, das mag erschreckend sein,
sei versichert, es ist kein Grund, sich zu fühlen klein,
absolut nicht, es ist Zeit zu erwachen, aufzublühen,
Größe zu entwickeln, Licht anzufachen, in Liebe zu erglühen!

Engel des Aufstiegs - hilft uns, alle Herausforderungen zu meistern

Mir wurde gesagt, dass uns die Umbrüche in den letzten Tagen durch verstärkte Müdigkeit und Nervosität aufgefallen sein müssten. Mir ist das an mir aufgefallen, aber ich zweifelte, es könnte für Müdigkeit und Nervosität alle möglichen Gründe geben, sagte ich mir. Inzwischen hat die Müdigkeit etwas nachgelassen, die Nervosität hat sich aber intensiviert. Aber inzwischen habe ich aufgehört zu zweifeln, denn ich spüre die Umbrüche heute sehr deutlich.

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Mir ist gestern aufgefallen, dass ich seit dem ersten Tag dieses Blogs, dem 4. September keine weitere Geschichte mehr eingestellt habe, deshalb hole ich das heute nach. Es geht um das Aufbrechen zu neuen Ufern, vielleicht zu neuen Stränden. Da denke ich an den Sommer. Deshalb, bevor es mit der Geschichte losgeht, noch etwas Musik, um Sommerlaune zu tanken, bevor die manchmal melancholischen Herbsttage uns einholen. Noch ist ja Spätsommer, aber Sommerlaune lässt sich als MP3-Datei bequem lagern…

Summer Feeling

Jetzt zur Geschichte:

Es schien für lange Zeit zu funktionieren, die Unzufriedenheit zu ignorieren, mit einem Schein von dem auszukommen, was einst ein Leben sich nannte. Den Spielgefährten, den ich so lange kannte, den zweiten Baumeister, der zum Luftschlösser bauen dann fehlte, hat es aus dem Leben gerissen. Nicht dass ich den Gedanken gänzlich schmähte, weiterzumachen, da wo wir stehen geblieben sind, allein, weiter zu bauen, weiterhin zu vertrauen, dass das Schloss entstehen kann, setzt man setzt Stein auf Stein. Anfangs war ich zuversichtlich, motiviert, ja geradezu munter, doch ich merkte, kaum setzte ich den einen Stein, fiel der andere herunter.

Und nun, außer Trümmern ist vom einstmals so schönen Traum nichts über, aber dieser Traum, dieser Plan war mein Leben, ich kann nicht sagen „Schwamm drüber“. Ich stehe vor den Trümmern meines Lebens und vor mir gabelt sich ein Pfad, der eine führt zurück in den gewohnten Trab, der andere zu einem See mit einem Steg. Was passiert, wenn ich geh den bekannten, ungeliebten Weg? Und wenn ich spring ins kalte Wasser? Vor Angst könnt ich jetzt schon kaum sein nasser, ich bin schweißgebadet. Der Gedanke „Ich hab in meinem Leben nichts erreicht“ fühlt sich an, als wenn mir auch das letzte bisschen Kraft entweicht. Ich will nicht weitermachen, wie bisher, will nicht sinnlos dahin vegetieren, ich will mehr. Ich will wieder Träume haben, will mich an der Hoffnung Stärke laben. Ich will geben, was ich kann, ich spüre, das hab ich lange nicht mehr getan. Es geht darum, im Leben zu haben ein Ziel, einen Sinn, oder jemanden, für den ich eine Hilfe, von Wert bin, als dessen Stütze ich Alles gebe, er kann sich an mich lehnen. Und es geht auch ums Einsehen, ums Annehmen, zu akzeptieren, wer man ist und dass alle Dinge zueinander passen und darum, jeden Drang, sich zu verleugnen loszulassen.

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