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Posts Tagged ‘Ausgeglichenheit’

Centered Living

Wie ich schon zweimal geschrieben habe (hier und hier – bin eine Wiederholungstäterin), machen die Kontraste das Leben spannend, machen es schön. Aber ich glaube auch, für uns Menschen wird das manchmal zum Verhängnis. Jeder Mensch trägt in sich alle Gegensätze, die es gibt. Und jeder Mensch positioniert sich zu jedem Gegensatz anders.

Wenn wir der Einfachheit halber die Gegensätze imaginär mit einem Balken verbinden und den Mensch als Schieberegler visualisieren, dann sehen wir, dass bei jedem Menschen, bei jedem Gegensatz der Schieberegler an einer anderen Stelle ist. Dieser Schieberegler kann durch Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung verschoben werden, aber er ist bei jedem Menschen anders eingestellt.

In der Summe sind wir also nicht nur ein Kollektiv aus Gegensätzen, sondern so wenig auf einen Nenner zu bringen, wie wir uns einig sind in unseren Meinungen, das ist unsere Einzigartigkeit. Und wir sind wahrlich einzigartig, jeder Menschen mit seinen einzelnen Positionen zu den einzelnen Gegensätzen.

Der Knackpunkt

Was ich meine ist, dass wir Menschen gar nicht mit einer Stimme sprechen können, denn jeder Mensch hat seine eigene Stimme. Ich glaube, das ist der Grund, warum uns globales Zusammenarbeiten so schwer fällt, warum es uns so schwer fällt, Dinge zu verändern, diese Welt zu verändern, Dinge zum Besseren zu wenden. Wir haben viele Probleme als Menschheit zu lösen, doch weil jeder getreu seiner Positionierung eine eigene Meinung hat, kämpft jeder alleine dagegen an, es gibt Vernetzung, freilich, aber das reicht noch nicht aus.

Selbst wenn sich viele Menschen zu Gruppen zusammenfinden, die die gleichen Interessen haben, hat dennoch jeder seine eigene Meinung, und es gibt viele andere Gruppen. Wir ziehen nicht an einem Strang, wir haben das geflochtene Seil wieder entflochten, jede Gruppe, jeder Mensch zieht an einem Teil daran, aber nicht in eine Richtung, sondern in andere Richtungen, gemäß der Positionierung.

Wir können die Welt nicht zum Besseren ändern, solange wir uns selbst nicht ändern. Wie heißt es doch so schön?

Wenn du dir eine Veränderung wünscht, fange bei dir selbst an.

Und das ist wahr, das ist das, was wir tun müssen.

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Anfang und Ende. Gerade eben, ein kleiner Snack, der Anfang der Sättigung, das Ende des Hungers. Anfang und Ende, die Geschwister des Wandels. Es ist beruhigend zu wissen, dass ein Ende immer auch ein Anfang ist, so hat Alles sein Gutes.

Da fällt mir eine Situation ein, die ich euch erzählen möchte…

Ich habe früher hauptsächlich Engelbilder am Computer erstellt, manchmal habe ich auch Figuren fotografiert, aber meistens habe ich am Computer mit einfachen Formen oder manchmal zu gewissen Teilen zeichnend mit dem Grafiktablett Engel hervorgebracht. Ich dachte von mir, ich könnte sie nie mit Stift auf Papier zeichnen. Doch dann kam ein Bild, das dies für mich änderte.

Zum ersten Mal benutzte ich keine Schablone für die Flügel, sondern ordnete sie aus einzelnen Federn an. Genaugenommen aus einer ausgeschnittenen und bearbeiteten Feder, die einige Zeit zuvor draußen beim Blumen fotografieren auf meiner schwarzen Tasche landete.

Rosa Feder

Dieses Arrangieren der einzelnen Schwingen eines Engelsflügels gab mir zum ersten Mal einen Eindruck davon, wie es sein könnte, so einen Engel per Hand mit einem Bleistift zu zeichnen. Dieses Bild mit Namen „Sei Willkommen“ war das Ende der computerisierten Eintönigkeit in meinem Engelbilder-Ordner:

Sei willkommen

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