Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Leben’

Meine lieben Blogleser-Freunde!
Ich habe heute über verschiedene Hautfarben nachgedacht, dazu kann ich mich erinnern, im Film „Hackers“ gab es eine Fernsehsendung, bei der jemand Folgendes sagte:

Indianer sind aus einem genetisch minderwertigen Material.

Solche Sätze haben mich früher oft sehr wütend gemacht. Aber mehr denn je wird mir bewusst, dass wir alle Seelen sind, die hier sind um zu lernen. Alles, was wir sagen, tun, denken, fühlen, ist da, um zu lernen, wir sind da, um zu lernen. Ich weiß, dass uns Verurteilung trennt und Liebe uns über alle Differenzen hinweg vereint. Dass wir alle in diesem Sinne gleich sind ist gewiss auch ein Statement gegen so eine Aussage, aber darum geht es mir diesmal nicht so sehr. Ich glaube, ich bin gerade dabei zu lernen, alle solchen Äußerungen hinzunehmen, zu wissen, dass sie nur existieren, damit wir aneinander lernen können, weil wir uns ja auch Spiegel sind, wir projizieren unsere eigenen Verhaltensweisen auf unsere Mitmenschen. Ich weiß jetzt, dass, egal welche abstoßenden Verhaltensweisen wir an den Tag legen, alles dem Fortschritt dient. Ich weiß jetzt, dass uns das nicht trennen muss, dass ich mich daraus lösen kann und dass ich alle Menschen, egal, was sie tun oder sagen, lieben kann. Und ich spüre, dass jetzt alles in meiner Weltsicht zu Harmonie werden will und meine Freude darüber will ich mit euch teilen.

Ich meine, wir haben uns verschiedene Hautfarben erwählt, um daraus zu lernen. Sowie jene Seelen, die sich entschieden, ihr Leben als Tiere zu verbringen, dies taten, um zu lernen, und um allen Anderen beim Lernen zu helfen. Manchmal merkt man es zwar nicht so sehr am Menschen, als mehr an den Tieren, wenn sie in der Stunde größter Verzweiflung zu uns kommen, sich an uns kuscheln und uns trösten, aber ich weiß, dass in jedem Lebewesen ein Engel steckt.

Heart of an Angel - Herz eines Engels

In jedem Menschen schlägt ein Herz,
es ist das Herz eines Engels
In jedem Menschen steckt ein Engel.
…mein bildhaftes „Namasté“ an euch 🙂

(mehr …)

Advertisements

Read Full Post »

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich seit dem ersten Tag dieses Blogs, dem 4. September keine weitere Geschichte mehr eingestellt habe, deshalb hole ich das heute nach. Es geht um das Aufbrechen zu neuen Ufern, vielleicht zu neuen Stränden. Da denke ich an den Sommer. Deshalb, bevor es mit der Geschichte losgeht, noch etwas Musik, um Sommerlaune zu tanken, bevor die manchmal melancholischen Herbsttage uns einholen. Noch ist ja Spätsommer, aber Sommerlaune lässt sich als MP3-Datei bequem lagern…

Summer Feeling

Jetzt zur Geschichte:

Es schien für lange Zeit zu funktionieren, die Unzufriedenheit zu ignorieren, mit einem Schein von dem auszukommen, was einst ein Leben sich nannte. Den Spielgefährten, den ich so lange kannte, den zweiten Baumeister, der zum Luftschlösser bauen dann fehlte, hat es aus dem Leben gerissen. Nicht dass ich den Gedanken gänzlich schmähte, weiterzumachen, da wo wir stehen geblieben sind, allein, weiter zu bauen, weiterhin zu vertrauen, dass das Schloss entstehen kann, setzt man setzt Stein auf Stein. Anfangs war ich zuversichtlich, motiviert, ja geradezu munter, doch ich merkte, kaum setzte ich den einen Stein, fiel der andere herunter.

Und nun, außer Trümmern ist vom einstmals so schönen Traum nichts über, aber dieser Traum, dieser Plan war mein Leben, ich kann nicht sagen „Schwamm drüber“. Ich stehe vor den Trümmern meines Lebens und vor mir gabelt sich ein Pfad, der eine führt zurück in den gewohnten Trab, der andere zu einem See mit einem Steg. Was passiert, wenn ich geh den bekannten, ungeliebten Weg? Und wenn ich spring ins kalte Wasser? Vor Angst könnt ich jetzt schon kaum sein nasser, ich bin schweißgebadet. Der Gedanke „Ich hab in meinem Leben nichts erreicht“ fühlt sich an, als wenn mir auch das letzte bisschen Kraft entweicht. Ich will nicht weitermachen, wie bisher, will nicht sinnlos dahin vegetieren, ich will mehr. Ich will wieder Träume haben, will mich an der Hoffnung Stärke laben. Ich will geben, was ich kann, ich spüre, das hab ich lange nicht mehr getan. Es geht darum, im Leben zu haben ein Ziel, einen Sinn, oder jemanden, für den ich eine Hilfe, von Wert bin, als dessen Stütze ich Alles gebe, er kann sich an mich lehnen. Und es geht auch ums Einsehen, ums Annehmen, zu akzeptieren, wer man ist und dass alle Dinge zueinander passen und darum, jeden Drang, sich zu verleugnen loszulassen.

(mehr …)

Read Full Post »

Heute ist Sonntag. Eigentlich hätte ich gestern ein paar Erledigungen machen sollen, aber ich kam nicht dazu. Welch ein Glück, dass der Linzer Hauptbahnhof die Möglichkeit bietet, auch am Sonntag das Nötigste einzukaufen… und nicht nur das.

In der Trafik – ich bin ja nach wie vor eine Raucherin, auch wenn ich eine von den milden Sorten rauche (Casablanca white) – ich wollte mir gerade 2 Packerl besorgen, damit ich für die nächsten Tage gerüstet bin, da fallen mir neue schöne Feuerzeuge auf, schillernde Farben lila, türkis mit goldenen Symbolen, darauf.

Mein neues Feuerzeug

Mein neues Feuerzeug

Da ich besonders schöne Feuerzeuge sammle, kaufte ich mir eines mit einem stilisierten, goldenen Kreuz darauf. Der Ständer mit diesen farbenprächtigen Feuerspeiern mutete schon etwas – ich möchte es mal plump ausdrücken – „krass“ an, die Symbole reichten vom einen Ende des Spektrums an Glaubenssymbolen zum Anderen. Engelsflügel neben einem Teufel, Feuer neben einem Kreuz, Schönes neben Schrecklichem, güldene, filigrane Muster, handwerklich gut gemacht, eigentlich schön anzusehen, doch dazwischen ein schauerlicher Totenkopf.

Man sagt von uns Menschen, wir hätten keinen Glauben mehr, wir hätten uns verloren in einer Welt des Konsumrauschs. Haben wir wirklich den Glauben verloren? Kann das sein, wo uns doch so viele Symbole des Glaubens umgeben? Oder sind wir wirklich schon so abgestumpft, dass sie keinerlei Bedeutung mehr für uns haben, dass sie nur mehr ein Konsumgut sind, dass wir schnell mal kaufen?

Ich gebe zu, diese Welt mag kalt, grau, technologisiert, ja gar herzlos wirken. Eine Konsumgesellschaft, Technologieverliebt, von Kapitalismus und Machtgier regiert… gar aus dem Glauben geführt? Verbrauchte, kalte Welt? Tote, herzlose Seelen? Die in sich keinen Funken Glauben mehr tragen? Die so verloren sind? Nein, das glaube ich nicht, wir mögen vom Pfad abgekommen sein, aber wir sind immer noch Menschen. Solange ein Mensch ein Mensch ist, wird er immer Hoffnung und Glaube in seinem Herzen tragen, da bin ich mir ganz sicher.

Vielleicht ist das, was uns fehlt nicht der Glaube, sondern die menschliche Nähe. Es fühlt sich immer wie Brachland an, wenn man einsam ist, kalt, grau, tot. Wir sind nicht abgestumpft, wir sind sehr empfindsam, wir sind nicht tot, wir leben, wir sind nicht verloren, wir glauben. Gut, wir sind auf der Suche, das mag uns so wirken lassen, als wären wir im Geiste ganz woanders, wie weggetreten, ferngesteuert, Zombies. Wir sind auf der Suche… nach uns, nach einander, wir brauchen die Nähe, um uns nicht verloren zu fühlen. Es ist doch so, wie auf diesem Bild:

Rote Knospen

Jeder meint, sich selbst am Besten zu kennen. Die anderen sind für ihn ein Buch mit sieben Siegeln, eine Rose, die sich nicht öffnet, nur eine Knospe, kein Mensch, der nur neben ihr her lebt und nicht auf sie zu geht, weiß, was sich in ihr verbirgt. In ihr könnte sich der treueste, hoffnungsvollste Anhänger eines Glaubens befinden, ein Herz, das lebt. Das ist so ein bisschen unser Problem auf der Welt, wir leben nebeneinanderher, aber lernen uns oft nicht näher kennen. Da muss man sich ja alleine fühlen, da muss man sich ja verloren fühlen, wenn man umgeben von Unbekannten ist, wenn man um sich keinen Seelenverwandten hat. Und wenn wir uns erst näher kommen würden, uns öffnen würden, dann würden wir erkennen, dass wir alle uns Seelenverwandte sind.

Read Full Post »

Dreieinigkeit, ein gutes Thema für einen Menschen, der die Ziffer 3 liebt und der sich viel mit Gegensätzen beschäftigt und versucht, sie zu vereinen. Und das Licht jeder dieser drei Kerzen trägt bei zu einem imposanten Leuchtfeuer.

Drei Kerzen, ein güldener Lichtschein

Wie gut, dass ich ebenso das Licht liebe. Das ist es, das ist der Punkt meiner heutigen Gedanken.

Die Schöpfung ist perfekt, ist Kunst.

Sie lässt nichts aus, alles an uns, alles in uns, was wir oft so getrennt beachten, ist eigentlich zusammengehörend, es ist vernetzt, eine runde Sache, ohne Ecken und Kanten, jeder Mensch ist perfekt, ein Meisterwerk, ein Kunststück. In uns und an uns strebt Alles nur einem Punkt zu, nämlich: Einssein (auch genannt Einheit, Einigkeit, Harmonie).

Unser Inneres mag uns fehlerhaft erscheinen, ist aber perfekt.
Unser Äußeres mag uns fehlerhaft erscheinen, ist aber perfekt.
Meine allergrößte Ehrfurcht und Dankbarkeit gilt der Schöpfung, sie ist ein begnadeter Künstler.

Menschliches Haar, so fein, braucht zum Zeichnen eine Faser eines Engelsflügel,
menschliche Seele, so göttlich, der Künstler stand gewiss am höchsten Hügel,
menschliche Augen, so komplex und atmenberaubend, Fenster zur Seele,
menschliche Stimme, himmlische Musik, eine Symphonie in jeder Kehle,
menschliche Wangen, hinreißend, werden immer Liebe mit rosa Farbe bedenken,
menschlicher Mund, spricht Weisheit, kann zur Freude ein Lächeln schenken.

Mensch, lass dir gesagt sein,
du wirst immer perfekt sein,
es gibt wahrlich keine Makel,
so lassen wir Kritik und Gekrakel,
wenden wir uns zu unserem Licht,
das göttliche Wahrheit spricht,
wenden wir uns zueinander heut‘,
lasset uns vereinen in Einigkeit.

Viva la Vita! Es lebe das Leben, denn es ist das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann, die Schöpfung seiner selbst und alle dessen, was ist, war und sein wird. Und was das ist, ist schlichtweg wunderbar. Ich liebe dieses Leben.

Read Full Post »

Das Wunder neuen Lebens

Es wurde mir selbst auch zu Teil,
ja, mir, der Susa vom Blog, weil
es mich sonst nicht geben würde…
Doch sind wir für den Planeten eine Bürde?
7 Milliarden Menschen sind auf der Erde hier,
einen großen ökologischen Fußabdruck machen wir,
neues Leben zu erschaffen ist an sich konstruktiv,
doch für unseren Heimatplaneten sind wir destruktiv,
wir nehmen, was wir wollen ohne Rücksicht,
vielleicht wärs gut, zu hören, was unser Herz spricht…
Hab Erbarmen du Menschheit mit den großen Füßen,
für jedes Fehlverhalten werden wir irgendwann büßen,
früher als uns lieb ist, wahrscheinlich,
rächen sich Naturkatastrophen, peinlich…
Wer Fehler macht muss auch lernen daraus,
sonst fällt der Sinn des Lebens aus,
und ohne den wäre das Ganze noch mehr sinnlos,
kommt schon, erweist Gnade, ihr entstammt ihrem Schoß,
wir sind Kinder der Erde, und sie gibt uns viel,
hören wir auf ihr zu schaden, das ist, was sie will.

Das sind meine Gedanken zum Artikel „Living Planet Report 2012: Im Jahr 2030 brauchen wir eine neue Erde vom 15. Mai 2012, den ich früher schonmal gelesen habe.

Ich muss an der Stelle aber auch darauf hinweisen, dass ich nicht viel vom WWF halte. Vielleicht solltest du dir dieses Video ansehen, „Dokumentation – Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt, damit du meine Haltung nachvollziehen kannst. Ich halte es für wichtig, darüber informiert zu sein, muss aber auch betonen, dass das der Sache mit dem ökologischen Fußabdruck, der Überbevölkerung und den negativen Auswirkungen auf die Erde trotzdem sehr ernstzunehmen ist. Der zweifelhafte Ruf, den sich der WWF erarbeitet hat, sollte der Wichtigkeit der Anklage gegenüber der Menschheit in Sachen Umweltschutz keinen Abbruch tun, es ist wichtig, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern, das steht auf jeden Fall fest.

Read Full Post »

Das ist die Beschreibung für mein Wesen, so bin ich auch als Konflikttyp, ablenkend, Alles und Nichts ist wichtig. Wobei, eines ist mir sehr wichtig: Harmonie. Und wenn ich nicht weiß, wie ich reaigeren soll, dann eben ablenken, um nicht zu streiten. Menschen sind kompliziert. Ich auch. Ich bin gegensätzlicher als die stärksten Gegensätze dieser Welt, ich stehe mehr unter Spannung als eine Hochspannungsleitung. Ich bin der fleischgewordene Kontrast par excellence. So auch diese Rose:

Rosa Rose

Mit dem fast grauen, tot anmutenden Hintergrund und der lebendigen, sich entfaltenden Blüte, mit den Blättern fast in einer Nichtfarbe und der Rose im Vordergrund in fein schattierten Nuancen eines Grundtons, einer Farbe. Wie ich sagte, Kontrast par excellence. DAS ist Alles und Nichts, es ist Farbe und es ist keine Farbe, eben eine Nichtfarbe, es ist Leben und es ist Tod, es ist kalt und warm, es ist die perfekte Synthese, die perfekte Fusion, Verschmelzung vom anscheinbar Unvereinbaren. Und da wo zwei Welten aufeinanderprallen wird das Betrachten zum epischen Moment, als wohne man einer Planetenkollision bei. Kunst ist es, was die Natur hervorbringt, und die Fusion ist die Kunst eines Meisters, die Perfektion jenseits der Perfektion einer Rose an sich… und die ist schon ganz schön perfekt, nicht?

(mehr …)

Read Full Post »