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Posts Tagged ‘Musik’

Heute war ein durchaus sonniger, freundlicher Herbsttag,
da fühlte es sich noch nach Sommer an, was ich mag.
Aber ich weiß, es werden andere Tage kommen,
da kann man sich nicht mehr im goldenen Licht sonnen,
regnerische Tage. Tage, an denen man sich kuscheln will
in einen Wollpulli oder eine Fleecedecke, behütet und still
einen heißen Tee trinkt, ein gutes Buch oder mehrere liest,
sich geborgen und erwärmt fühlt, auch wenn man mal niest,
während draußen der Wind heult und stets die Regentropfen
vom Wind getragen, fliegend, landend, fröhlich ans Fenster klopfen,
und uns, wenn wir zuhören, eine Botschaft überbringen wollen,
nämlich, dass wir auch an grauen Tagen nicht traurig sein sollen,
dass wir es genießen sollen, Wohlbehagen im Kerzenschein,
da kann die Seele Ruhe tanken und so soll es ja auch sein.

Trenner mit warmen Farben und Glitter

Wenn ich an den Herbst denke, denke ich an bunte Blätter. Aber Lady Gaia (Mutter Natur) geizt nicht, sie beschert uns zuweilen schon vor dem Herbst einen Farbenrausch, zum einen mit Blumen und Blüten, zum anderen auch mit bunten Blättern, wie hier – ein Schnappschuss aus dem Garten Eden:

Bunte Blätter im Sommer

Wenn ich an den Herbst denke, denke ich an melancholische Musik, an die E-Gitarre, eine Orgel, Streicher,… dann denke ich an diesen selbstgemachten Song über eine unerwiderte Liebe, denn darin gibt es sehr schöne Passagen mit diesen Instrumenten…

A long Way - Ein langer Weg

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Mir ist gestern aufgefallen, dass ich seit dem ersten Tag dieses Blogs, dem 4. September keine weitere Geschichte mehr eingestellt habe, deshalb hole ich das heute nach. Es geht um das Aufbrechen zu neuen Ufern, vielleicht zu neuen Stränden. Da denke ich an den Sommer. Deshalb, bevor es mit der Geschichte losgeht, noch etwas Musik, um Sommerlaune zu tanken, bevor die manchmal melancholischen Herbsttage uns einholen. Noch ist ja Spätsommer, aber Sommerlaune lässt sich als MP3-Datei bequem lagern…

Summer Feeling

Jetzt zur Geschichte:

Es schien für lange Zeit zu funktionieren, die Unzufriedenheit zu ignorieren, mit einem Schein von dem auszukommen, was einst ein Leben sich nannte. Den Spielgefährten, den ich so lange kannte, den zweiten Baumeister, der zum Luftschlösser bauen dann fehlte, hat es aus dem Leben gerissen. Nicht dass ich den Gedanken gänzlich schmähte, weiterzumachen, da wo wir stehen geblieben sind, allein, weiter zu bauen, weiterhin zu vertrauen, dass das Schloss entstehen kann, setzt man setzt Stein auf Stein. Anfangs war ich zuversichtlich, motiviert, ja geradezu munter, doch ich merkte, kaum setzte ich den einen Stein, fiel der andere herunter.

Und nun, außer Trümmern ist vom einstmals so schönen Traum nichts über, aber dieser Traum, dieser Plan war mein Leben, ich kann nicht sagen „Schwamm drüber“. Ich stehe vor den Trümmern meines Lebens und vor mir gabelt sich ein Pfad, der eine führt zurück in den gewohnten Trab, der andere zu einem See mit einem Steg. Was passiert, wenn ich geh den bekannten, ungeliebten Weg? Und wenn ich spring ins kalte Wasser? Vor Angst könnt ich jetzt schon kaum sein nasser, ich bin schweißgebadet. Der Gedanke „Ich hab in meinem Leben nichts erreicht“ fühlt sich an, als wenn mir auch das letzte bisschen Kraft entweicht. Ich will nicht weitermachen, wie bisher, will nicht sinnlos dahin vegetieren, ich will mehr. Ich will wieder Träume haben, will mich an der Hoffnung Stärke laben. Ich will geben, was ich kann, ich spüre, das hab ich lange nicht mehr getan. Es geht darum, im Leben zu haben ein Ziel, einen Sinn, oder jemanden, für den ich eine Hilfe, von Wert bin, als dessen Stütze ich Alles gebe, er kann sich an mich lehnen. Und es geht auch ums Einsehen, ums Annehmen, zu akzeptieren, wer man ist und dass alle Dinge zueinander passen und darum, jeden Drang, sich zu verleugnen loszulassen.

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Heute habe ich wieder an Micheal Jackson gedacht, an seinen Earth-Song.

Ich zitiere von SongFacts.com:

[…] Jackson explained: „I remember writing ‚Earth Song‘ when I was in Austria, in a hotel. And I was feeling so much pain and so much suffering of the plight of the Planet Earth. And for me, this is Earth’s Song, because I think nature is trying so hard to compensate for man’s mismanagement of the Earth. And with the ecological unbalance going on, and a lot of the problems in the environment, I think earth feels the pain, and she has wounds, and it’s about some of the joys of the planet as well. But this is my chance to pretty much let people hear the voice of the planet. […]

Es bewegt mich immer zutiefst, zu lesen, wie empfindsam M.J. für die Sorgen der Erde und der Menschwn war, dass er diesen Schmerz so stark wahrgenommen hat. Das, und das Meisterwerk, das diese Situation hervorbrachte, zeigt, was für ein Mensch er war, auch viele andere seiner Songs sprechen da eine deutliche Sprache. Er war ein verkanntes Genie, nicht in Mathe, sondern im LEBEN, er war vorurteilsfrei und mitfühlend. Der Earth-Song sagt genau das, was gesagt werden muss und das Video ist so ausdrucksstark, dass es, denke ich, alle Menschen berührt, ihr Herz erreicht.

Das ist wohl das Besondere an den Menschen, wir mögen oberflächlich verroht wirken, haben aber alle ein sehr empfindsames Herz, ein Herz, das schlägt, das weiß, das mitleidet, ein Herz, das lebt. Wir sind noch nicht tot, wird sind nicht roh, wir sind nicht oberflächlich. In uns wohnt ein Wesen, das mehr Tiefgang besitzt, als der tiefste Ozean und das, Alles, was ist, schon weiß, das über alles Wissen verfügt. Unser höheres Selbst.

Das ist das schlimme an Vorurteilen, es ist das Verkennen dieses Genies in uns, dieser Weisheit, dieser Empfindsamkeit, und erst DAS macht uns dann wirklich roh. Dieses „in Schubladen pressenberaubt uns der Sicht auf die fasziniernde, facettenreiche Persönlichkeit eines Jeden. Johnny Depp ist nur ein Schauspieler, gehört also in die Schublade Schauspieler. Falsch! Er ist ein Mensch mit einem Höheren Selbst, das stark empfindet, das weise ist. Ich kann mich erinnern, es gab da ein mal weise Worte, die er sprach, die als Zitat mit Bild auf Facebook tausendfach geteilt wurden, weil sie jedem ans Herz gingen, weil sich alle an seinem Facettenreichtum erfreuten, weil all dienjenigen ihre Herzen nicht durch Vorurteile ihm gegenüber verschlossen hatten, weil sie offen waren, weil sie ihrer eigenen Empfindsamkeit erlaubten, ans Tageslicht zu treten.

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Ergänzend zum Blogeintrag „In seiner Mitte ruhen“ zum Thema Verurteilung..

Glowing Sun - Hell & Dunkel

In dieser oft kalten Welt,
nur Licht die Dunkelheit erhellt,
damit ein Vorurteil fällt,
damit Wahrheit sich herausstellt,

nur Liebe es wärmer macht,
Liebe, ohne Leidenschaft,
Liebe, rein und sacht,
Liebe, die etwas in uns anfacht,

aber ohne Verklärung, ohne Feuer,
das sich verhalten kann, wie ein Ungeheuer,
außer Kontrolle, blind, vor Augen ein Gemäuer,
kommt dich zu stehen nicht selten sehr teuer,

Güte, die jede Seele belebt,
welche in Seelenlosigkeit schwebt,
auf die ein Schatten sich einst gelegt,
sanftes Wachrütteln, nicht so, dass die Seele bebt,

Schweben, wenn in der Seelenlosigkeit,
ist nicht frei sein in der Schwerelosigkeit,
es ist erstickt sein in der Schwere, unbefreit,
durch Verurteilung entfernt von der Einigkeit,

entzweit, getrennt, auf Fetzen zerrissen,
die Überreste achtlos weggeschmissen,
scheint, als wären wir meist beflissen,
zu tun, was wir wahrlich nicht müssen,

was wir auch überhaupt nicht sollten gar,
denn Einigkeit und Verbundenheit ist wunderbar,
jede Bewertung trennt von der Seelenschar,
verurteilt den Verurteilten und sich selbst fürwahr,

Seelenlosigkeit wie ebensolche,
ist nicht ein Thema nur für Strolche,
für zerstörungsverliebte Lustmolche,
sondern wird der Menschheit gar zum Dolche.

Die Volkskrankheit Nummer eins,
ist nicht körperliches Weh wie deins,
oder das von mir, die Engel schrei’n’s,
das Volksweh ist Verurteilung und sonst keins!

Mir fällt dazu der Schriftzug auf einem Plakat bei den olympischen Testläufen im FilmCool Runnings“ ein:

Unity is Strength.

Einigkeit ist Stärke.

Edit per 07.09.12: Upsi, hab ich doch gestern glatt vergessen, die Musik einzufügen. Hier ist sie, vollkommen der Bereinigung von Disharmonien gewidmet…

Harmony

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Mein Körper hatte es gestern nicht eilig in den Schlaf zu kommen, stundenlang war ich wach. Heute am Nachmittag habe ich mir eine Weile Zeit genommen, um diesen Schlaf nachzuholen. Wirklich erholt fühle ich mich nun leider trotzdem nicht. Aber ich werde mich nicht ärgern, sondern konstruktiv sein. Anstatt Zeit mit Ärgern zu verplempern werde ich sie lieber weise nutzen, um euch zu zeigen, wozu Eile führen kann…

Es sind ja nun nur mehr ein paar Monate bis Weihnachten, heute habe ich daran gedacht und da ist mir glatt die mit diesem Bild verknüpfte Erinnerung in den Sinn gekommen und ich musste schmunzeln.

Christbaum-Kerze

Voriges Jahr zu Weihnachten huschte meine Schwester eilig an mir vorbei, während ich versuchte ein Foto von der brennenden Kerze am Christbaum zu machen. Sie gab mir unabsichtlich einen Stubs und heraus dabei kam obiges Foto. Ich bin ihr nicht böse wegen des Anstubsens, nein ganz und gar nicht… dieses spektakuläre Foto wäre ohne diesen kleinen Stubs nicht zustande gekommen und das wäre schade, denn ich mag dieses Bild.

Abseits vom eigentlichen Motiv könnte man es auch als Metapher für die verzerrten Verhältnisse heranziehen. In einer Zeit der Ruhe und Besinnung, wie Weihnachten eben eine solche ist, mutet Hektik und Eile schon extrem kontrovers an. Aber so ist das doch mit allem im Leben, das Leben selbst vereint in sich immer beide Seiten, wie dieses Bild, eine Bewegung im Stillstand.
Wenn man anfangen würde, alle Gegensätzlichkeiten dieses Lebens aufzuzählen, würde man sein Leben dafür brauchen und am Ende dennoch nicht damit fertig sein. Das wäre Vergeudung, da lasst es uns doch lieber leben und die Kontraste genießen, die das Leben zu dem machen, was es ist, die es so spannend machen, ihm die Würze geben.

Wenn dir beim Autofahren Geschwindigkeit mehr liegt, als Ruhe, dann könnte dir diese Musik gefallen:

Speed

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Vorgestern war ich wieder bei meinen Eltern, in deren Garten, im Garten Eden. Wir haben Papas Namenstag nachgefeiert und ich kam wiedereinmal in den Genuss der schönen Blumen und der Natur, und ja, ich habe es genossen. Hier ein bildhafter Eindruck von der Schönheit, die einem dort erwartet:

Rosa Blume

Ich habe es vorgestern geknipst. Weitere Informationen zu diesem Bild findest du, wenn du weiterliest. Weitere Fotos vom Garten Eden werden folgen.

Hier übrigens die passende Musik:

Timeless - Gratis Musik - kostenlos und legal - Download - Music - free

Nun zurück zum eigentlichen Zweck meines Blogeintrags… Ich habe die Impressionen aus dem Garten Eden schon einmal in einer Art Kurzgeschichte zusammengefasst. Diese möchte ich nun vorstellen:

11. Juni 2012

Der Himmel, grau in grau, wolkenbehangen,
abwechselnd hell und dann mal wieder düster,
ein himmlisches Gemälde, eine flächendeckende Skulptur aus Wolken,
und da, sieh an, zwischendurch ein kleines Fleckchen Blau,
die Wolkendecke, so bauschig, aufgerissen,
das Blau, so kräftig, herausgeplatzt,
strahlendes Blau, das daran erinnert,
dass der Himmel eigentlich immer blau ist,
dass die Sonne eigentlich immer scheint,
sie ist immer da, nur sieht man sie manchmal nicht,
sie kommt nicht durch die Wolken durch, doch sie ist da,
jeden Tag Sonnenschein, obgleich der Himmel nicht danach aussieht,
ja ja, der Himmel, er ist scheinbar unentschlossen,
ob er es regnen lassen soll oder nicht,
leichtes Nieseln, ganz feine Tröpfchen, kaum zu spüren auf der Haut,
fast schon romantisch, so ein sanfter, feiner Sommerschauer,
nicht zu hören, wie sie fallen und am Grün landen, auf Blatt und Wiese,
doch ich höre Wasser plätschern, leise aber beständig,
beruhigend, entspannend, der Springbrunnen vom Nachbarn,
im liebevoll gestalteten Garten, gegenüber, jenseits der Büsche.

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